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Kleine Mengen

Beiladung für den kleinen Umzug

Eine Ein-Zimmer-Wohnung ergibt gepackt rund acht bis zwölf Kubikmeter, ein WG-Zimmer meist vier bis sechs. Genau diese Mengen sind der Kern der Beiladung: acht Kubikmeter nach Köln beginnen bei 440 €, wo eine eigene Fahrt für ein Zimmer bei 1.450 € einsetzt. Voraussetzung ist, dass Sie mit einem Lieferzeitraum leben können statt mit einem Kalendertag.

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Kleine Mengen in Stichpunkten

Ein Zimmer, WG oder Studium auf die Fernstrecke, zum Volumenpreis.

Weiß abgedecktes Sofa neben Stehlampe und gestapelten Umzugskartons in einem hellen Zimmer
Weiß abgedecktes Sofa neben Stehlampe und gestapelten Umzugskartons in einem hellen Zimmer

Was in acht bis zwölf Kubikmeter passt

Eine Ein-Zimmer-Wohnung besteht meistens aus Bett, Schrank, Sofa oder Sessel, einem Tisch mit Stühlen, einem Regal, dem Schreibtisch und zwischen dreißig und fünfzig Kartons. Zerlegt und gepackt sind das acht bis zwölf Kubikmeter. Kommen Waschmaschine, Kühlschrank und ein voller Keller dazu, werden schnell fünfzehn daraus, und dann ändert sich die Rechnung.

Ein WG-Zimmer liegt deutlich darunter. Bett, Schrank, Schreibtisch, Regal und zwanzig Kartons ergeben vier bis sechs Kubikmeter, weil Küche und Bad in der WG bleiben. Das ist die günstigste Ausgangslage überhaupt, weil sie in jede Tour passt und mit der Mindestmenge von drei Kubikmetern nie in Konflikt kommt.

Rechnen Sie in Kartons, das ist am einfachsten. Ein Umzugskarton fasst rund 0,08 Kubikmeter, zwölf ergeben also gut einen. Vierzig Kartons sind gut drei Kubikmeter, die Möbel kommen darauf. Wer diese beiden Zahlen im Kopf hat, kommt bei der eigenen Schätzung selten mehr als einen Kubikmeter daneben.

Was Sie nicht mitschicken sollten: alles, was Sie in den Tagen bis zur Zustellung brauchen. Papiere, Ladegeräte, Medikamente, Bettzeug für die erste Nacht und Kleidung für zwei Wochen gehören in den Koffer, nicht in die Beiladung.

Selbst packen ist bei der Beiladung keine Option, sondern Bedingung

Rechnen Sie fürs Packen mehr Zeit ein, als der Transport selbst dauert. Für ein WG-Zimmer sind ein bis zwei Abende realistisch, für eine Ein-Zimmer-Wohnung ein ganzes Wochenende. Wer erst am Vorabend anfängt, steht am Abholtag mit halb gefüllten Kisten da, und die kosten Platz und damit Geld.

Bei einem gewöhnlichen Umzug ist ein halb offener Karton ärgerlich, aber folgenlos, weil der Wagen nur Ihre Sachen fährt. In der Beiladung steht Ihr Gut zwischen dem Gut fremder Leute, wird an Zwischenhalten umgestaut und teilweise wieder ausgeladen. Alles, was nicht geschlossen ist, wird zum Problem für alle im Wagen.

  1. Jeden Karton oben und unten mit Klebeband schließen, nicht nur ineinanderfalten
  2. Kartons höchstens bis zwanzig Kilogramm füllen, Bücher in kleine Kartons
  3. Auf jeden Karton Nachname, Zieladresse und den Raum schreiben
  4. Regalböden, Bettlatten und Tischbeine bündeln und mit Folie umwickeln
  5. Schrauben und Beschläge in Tüten, die am zugehörigen Möbel kleben
  6. Lampen, Spiegel und Glasplatten zwischen Karton legen und hochkant markieren
  7. Zum Schluss die Stücke zählen und die Zahl notieren, sie wird zweimal gebraucht

Studium, Praktikum und der Umzug auf Zeit

Beim Studentenumzug stimmt fast immer beides, was Beiladung verlangt: wenig Volumen und ein beweglicher Termin. Zwischen dem Ende der Prüfungszeit und dem Semesterbeginn liegen Wochen, in denen es auf drei Tage nicht ankommt. Wer diesen Spielraum nutzt, zahlt für dieselbe Strecke einen Bruchteil.

Der zweite Vorteil liegt im Zuschnitt der Wohnungen. In Wohnheimen und möblierten Zimmern gehören Bett und Schrank oft zum Zimmer, mitgenommen werden Kleidung, Bücher, Küchenkram und der Schreibtisch. Das sind selten mehr als fünf Kubikmeter, und damit sitzt man sicher im günstigsten Bereich.

Bei einem befristeten Aufenthalt kommt eine dritte Möglichkeit dazu: Was am neuen Ort nicht gebraucht wird, muss nicht mitfahren. Eine Lagerbox mit 5 Kubikmetern beginnt bei 9 € am Tag, für ein Semester ist das oft günstiger als das doppelte Hin und Her mit demselben Hausrat.

Wer zu zweit in dieselbe Stadt zieht, fragt am besten zusammen an. Zwei Zimmer in einer Beiladung sind eine Menge, mehrere kleine Aufträge auf derselben Strecke aber nicht, und der Unterschied wirkt sich auf den Preis aus.

Übergabe an beiden Enden

An der Abholadresse braucht es jemanden, der die Wohnung öffnet, die Stücke zeigt und die Zahl bestätigt. Das ist in zwanzig Minuten erledigt, wenn alles gepackt im Flur steht, und dauert zwei Stunden, wenn noch der Schrank auseinandergenommen wird. Diese zwei Stunden zahlen Sie, deshalb ist das Packen vorher so wichtig.

Am Zielort muss ebenfalls jemand da sein und annehmen. Das kann ein Mitbewohner, ein Nachbar oder ein Freund sein, den Sie uns vorher mit Namen und Telefonnummer benennen. Ohne annehmende Person können wir nicht abladen, und eine zweite Anfahrt kostet.

Legen Sie die Stückzahl vor der Abholung fest und schreiben Sie sie auf. Am Ziel wird dieselbe Zahl noch einmal gezählt, und nur so lässt sich in zwei Minuten klären, ob alles angekommen ist. Eine Zahl auf einem Zettel ist dabei mehr wert als die Erinnerung an einen vollen Flur.

Sagen Sie vorher, in welcher Etage abgeladen wird und ob es einen Aufzug gibt. Vierter Stock ohne Aufzug ist machbar, braucht aber Zeit und manchmal einen Mann mehr. Wenn vor dem Haus kein Platz zum Halten ist, richten wir eine Haltverbotszone ein, ab 59 € für eine Adresse und ab 89 € für beide.

Die Zustellung liegt in einem Zeitraum von mehreren Tagen, den wir ein bis zwei Tage vorher auf eine Zeitspanne eingrenzen. Wer am Zielort erst später ankommt, überbrückt die Lücke mit einer Lagerbox statt mit einer neuen Terminsuche.

Wann der kleine Umzug doch eine eigene Fahrt braucht

Zwei Situationen sprechen gegen die Beiladung, und beide erkennt man vorher. Die erste ist die Menge: Ab etwa fünfzehn Kubikmetern liegt der Festpreis für die eigene Fahrt meist darunter, und dann rechnen wir beide Wege durch und nennen Ihnen den günstigeren. Der Fernumzug für ein Zimmer beginnt bei 1.450 €, für zwei Zimmer bei 1.690 €.

Die zweite Situation ist der feste Termin. Wenn Sie die alte Wohnung an einem bestimmten Tag übergeben und am selben Tag alles draußen sein muss, oder wenn Sie am Zielort nur an einem einzigen Tag Zugang haben, dann brauchen Sie ein Datum und kein Fenster. Alles andere führt zu Stress, den der Preisunterschied nicht aufwiegt.

Es gibt einen Mittelweg. Die Abholung lässt sich terminlich enger führen als die Zustellung, weil sie am Anfang der Tour steht. Wer den Auszugstermin fest hat und beim Einzug flexibel ist, fährt mit einer Beiladung gut. Andersherum wird es schwieriger.

Und wenn beides nicht passt, gibt es die Zwischenlagerung: Wir holen zum festen Termin ab, lagern ein und stellen zu, wenn Sie so weit sind. Eine Box mit 5 Kubikmetern beginnt bei 9 € am Tag, das ist bei einer Woche Überbrückung günstiger als jede Ersatzlösung mit Mietwagen.

Kleiner Umzug, die offenen Punkte

Wie viele Kartons brauche ich für ein Zimmer?
Für ein WG-Zimmer rechnen Sie mit zwanzig bis dreißig, für eine Ein-Zimmer-Wohnung mit dreißig bis fünfzig. Miete lohnt sich ab 0,90 € je Stück und Woche, Kauf kostet 1,80 € je Stück.
Kann ich Möbel und Kartons getrennt schicken?
Möglich, aber selten sinnvoll. Zwei Beiladungen sind zwei Aufträge, und die Mindestmenge von drei Kubikmetern gilt für jeden davon. In einer Fahrt ist es fast immer günstiger.
Zerlegen Sie mein Bett und den Schrank?
Auf Wunsch ja, nach Zeitaufwand ab 28 € je Stunde. Wer selbst zerlegt, spart doppelt: die Arbeitszeit und Volumen, weil ein zerlegter Schrank statt rund 1,8 nur noch etwa einen Kubikmeter belegt.
Was ist mit Pflanzen und Lebensmitteln?
Beides ist bei mehreren Tagen Fahrzeit heikel. Pflanzen überstehen den geschlossenen Laderaum meist nicht, offene Lebensmittel gehören ohnehin nicht dazu. Nehmen Sie beides selbst mit oder verschenken Sie es.
Kann ich mir eine Beiladung mit jemandem teilen?
Ja, das ist sogar der günstigste Fall. Zwei Aufträge in dieselbe Stadt lassen sich zu einer Ladung bündeln. Wichtig ist dann, dass beide Teile sauber getrennt beschriftet sind.
Wie lange dauert die Abholung vor Ort?
Bei gepacktem Gut in einer unteren Etage etwa eine Stunde, bei vierter Etage ohne Aufzug und teilweise noch stehenden Möbeln auch drei. Der Unterschied liegt fast vollständig an der Vorbereitung.

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